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    <title>Jochen Steinkamp</title>
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    <description>Aktuelle RSS-Feeds</description>
    <dc:publisher>Jochen Steinkamp</dc:publisher>
    <dc:creator>jochen.steinkamp@web.de</dc:creator>
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    <title>Gabriels unglaubwuerdiges Lamento</title>
    <description>Im gestrigen &amp;bdquo;Heute Journal&amp;ldquo; fragte Klaus Kleber Joachim Gauck, ob er sich denn nicht bewu&amp;szlig;t gewesen sei, dass SPD und Gr&amp;uuml;ne ihn bei der Bundesversammluing gegen die schwarz-gelbe Koalition auch instrumentalisiert h&amp;auml;tten. Er sei schliesslich nicht der Herzenskadidat von SPD und Gr&amp;uuml;nen gewesen, sondern vielmehr jemand, der das b&amp;uuml;rgerliche Lager spalten, Wullffs Wahl gef&amp;auml;hrden und Angela Merkel matt setzen sollte. - Er sei alt genug, um solche Spiele zu durchschauen, antwortete der unterlegende Kandidat um das Amt des h&amp;ouml;chste Staatsamt im ruhigen Ton und zeigte damit eine innere Weite, die dem engmaschigen Kalk&amp;uuml;l der Machtpolitik um L&amp;auml;ngen &amp;uuml;berlegen ist. &amp;nbsp;&amp;nbsp;In der Tat: Die Nominierung von Joachim Gauck f&amp;uuml;r das Amt des Bundespr&amp;auml;sidenten war ein geschickter Schachzug, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Er hat &amp;nbsp;die Regierung in Schwierigkeiten gebracht, weil Gauck ebenso ihr Kandidat h&amp;auml;tte sein k&amp;ouml;nnen und viele Sympathien im b&amp;uuml;rgerlichen Lager wecken konnte. &amp;nbsp;Und er brachte die Linkspartei in Bedr&amp;auml;ngnis, weil ihr eine Ablehnung Gaucks als Beweis unter die Nase gerieben werden konnte, die SED-Fortsetzungspartei habe sich noch immer nicht genug von ihren DDR-Verstrickungen gel&amp;ouml;st. Die Sozialdemokraten hoffen so auf die R&amp;uuml;ckkehr verlorener Schafe, &amp;nbsp;Gabriels Lamento ist jedoch l&amp;auml;cherlich und unglaubw&amp;uuml;rdig zugleich. Nicht erst die Bundespr&amp;auml;sidentenwahl hat gezeigt, dass die Linkspartei weiterhin mit SED-Kadern durchsetzt ist und sich vom sinnstiftenden Bild einer &amp;bdquo;besseren DDR&amp;ldquo; partout nicht trennen will. Waren denn wirklich noch Beweise n&amp;ouml;tig? Wussten wir nicht ohnehin schon, dass die DDR f&amp;uuml;r die Linkspartei scheinbar kein Unrechtsstaat war, wie es noch j&amp;uuml;ngst ihre Bundespr&amp;auml;sidentschafts-Kandidatin Lukrezia Jochimsen selbst gesagt hat? Wussten wir nicht ohnehin schon, dass die Linkspartei mit der Stasi-Unterlagenbeh&amp;ouml;rde auf Kriegsfu&amp;szlig; steht, weshalb der nieders&amp;auml;chsische Linken-Chef Dieter Dehm Gauck einen &amp;bdquo;Brunnenvergifter&amp;ldquo; genannt und die Wahl zwischen Wulff und Gauck mit einer Entscheidung zwischen Hitler und Stalin, zwischen Pest und Cholera, verglichen hat?&amp;nbsp;Nat&amp;uuml;rlich war das und ist das bekannt &amp;sbquo; und nat&amp;uuml;rlich wusste und weiss das die SPD, deren Parteivorsitzender Gabriel jetzt so tut, als habe die Linkspartei am vergangegen Mittwoch - immerhin schon 20 Jahre nach dem Fall der Mauer - ihr wahres Gesicht gezeigt. Es war doch mehr als offentsichtlich, dass sich an der Personalie Gauck zeigen w&amp;uuml;rde, wo die Linken wirklich stehen. Aber das ist doch nun wirklich keine neue Erkenntnis! Welches absurde Spiel spielt die SPD eigentlich?&amp;nbsp;Seit Jahren versucht die SPD gerade diese Linkspartei als Koalitionspartner aufzubauen. Seit Jahren wird die Linkspartei Dank der SPD beharrlich durch verschiedene Koalitionsmodelle in Landesregierungen gehieft und erh&amp;auml;lt damit &amp;uuml;ber den Bundesrat immer mehr bundespolitischen Einfluss. Die langfristige Strategie zur Einbindung der SED-Fortsetzungpartei begann bereits 1998 in Sachsen-Anhalt, als SPD-Ministerpr&amp;auml;sident Reinhard H&amp;ouml;ppner seine SPD-Alleinregierung von der damaligen PDS tolerieren liess. Dann folgten ganz offizielle Kooperationen, unter anderem in Berlin, der Stadt von Mauer und Stacheldraht. Hinzu kommen st&amp;auml;ndige W&amp;auml;hlert&amp;auml;uschungen. Andrea Ypsilanti versprach vor der hessischen Landtagswahl 2008, nicht mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten und versuchte es nach der &amp;nbsp;Wahl doch. In Nordrhein-Westfalen wiederholt sich in diesen Tagen das gleiche Spiel. Die nordrhein-westf&amp;auml;lische SPD-Chefin Hannelore Kraft ist schwach geworden und will eine rot-gr&amp;uuml;ne Minderheitsregierung von der Linkspartei tolierieren lassen &amp;ndash; im krassen Gegensatz zu ihren Versprechen vor der Wahl.&amp;nbsp;F&amp;uuml;r die SPD ist die Linkspartei auch auf Bundesebene fr&amp;uuml;her oder sp&amp;auml;ter als Mehrheitsbeschaffer eingeplant, so sehr die SPD-F&amp;uuml;hrung dies auch abstreiten mag. Die SPD ist inkonsequent. Das muss sie &amp;auml;ndern. Entweder zieht sie aus dem Offenbarungseid der Linkspartei in Sachen Gauck ihre Schl&amp;uuml;sse und beendet die Zusammenarbeit mit der Linken &amp;ndash; zuerst in NRW! &amp;ndash; oder sie steht endlich offen dazu, dass sie mit einer solchen Partei nach Belieben Koalitionen schmieden m&amp;ouml;chte, auch auf Bundesebene. Einerseits so zu tun, als sei die Linkspartei nicht regierungsf&amp;auml;hig, oder sich dar&amp;uuml;ber zu beschweren, sie k&amp;ouml;nne sich von den Ungeistern von SED und DDR nicht trennen, aber andererseits st&amp;auml;ndig mit den Linken zu kooperieren, ist nichts anderes als ein falsches Spiel.&amp;nbsp;&amp;Uuml;ber Peter Hintzes &amp;bdquo;Rote Socken&amp;ldquo;-Kampagne wurde viel gelacht. Doch hat sich der Spott inzwischen l&amp;auml;ngst in die Erkenntnis gewandelt, dass im Jahr 2010 die Tr&amp;auml;ger roter Socken tats&amp;auml;chlich l&amp;auml;ngst wieder in etlichen Landtagen, Landesregierungen und im Bundesrat sitzen. Die roten Socken sind beileibe keine niedlichen Sozialromatiker, sondern oft knallharte Verfechter eines gescheiterten politischen Systems, von dem sich einst ein mutiges Volk in einer friedlichen Revolution befreit hat, weil es durch latente Unfreiheit gekennzeichnet war. Den Freiheitsgedanken gegen diese Ideologen zu verteidigen, ist 2010 eine nicht weniger dr&amp;auml;ngende Aufgabe als 1990. Joachim Gauck verk&amp;ouml;rpert die Auseinandersetzung f&amp;uuml;r die Freiheit in seiner ganzen Person. Genau deswegen verachten ihn die Linken.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die SPD muss ihren Umgang mit den Linken noch finden. &amp;nbsp;</description>
    <dc:subject>Gabriels unglaubwuerdiges Lamento</dc:subject>
    <dc:creator>Jochen Steinkamp &lt;jochen.steinkamp@web.de&gt;</dc:creator>
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    <title>Vortrag vor CDA und KAB</title>
    <description>Die Auswirkungen der Arbeitnehmerfreiz&amp;uuml;gigkeit auf die Arbeitnehmer in unserer Gesellschaft - so lautete das Thema, das die Oldenburger Landesverb&amp;auml;nde der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA)&amp;nbsp;und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) mit Jochen Steinkamp am Tag der Arbeit diskutiert haben. </description>
    <dc:subject>Vortrag vor CDA und KAB</dc:subject>
    <dc:creator>Jochen Steinkamp &lt;jochen.steinkamp@web.de&gt;</dc:creator>
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    <title>JU-Erfolg in Paris</title>
    <description>Erfolgreich hat die Internationale Kommission der JU&amp;nbsp;Deutschlands zwei wichtige Resolutionen bei der &amp;quot;Chairmen's Conference&amp;quot; der YEPP&amp;nbsp;(Youth of the Euopean People's Party /&amp;nbsp;Junge Europ&amp;auml;ische Volkspartei)&amp;nbsp;in&amp;nbsp;Paris eingebracht. Die Delegierten aus 48 christlich-konservativen Jugenorganisation stimmten f&amp;uuml;r die Vorlagen aus der Feder der JU.

So wird der Iran dazu aufgerufen, von der Entwicklung waffenf&amp;auml;higen Nuklearmaterials abzusehen und ohne Vorbehalte mit der IAEA&amp;nbsp;zu kooperieren. So lange dies nicht gew&amp;auml;hleistet ist, sollen die EU-Mitgliedsstaaten auf jede wirtschaftliche Kooperation mit dem Land verzichten. Die YEPP&amp;nbsp;zeigt sich besorgt, dass gerade Israels Sicherheit durch die nukleare Aufr&amp;uuml;stung des Iran existenziell bedroht wird.

Bez&amp;uuml;glich der T&amp;uuml;rkei und der laufenden Beitrittsverhandlungen zur Europ&amp;auml;ischen Union schlie&amp;szlig;t sich die YEPP&amp;nbsp;der Position der JU&amp;nbsp;an, da&amp;szlig; eine privilegierte Partnerschaft des Landes mit der EU&amp;nbsp;die momentan geeignetste L&amp;ouml;sung ist.&amp;nbsp;</description>
    <dc:subject>JU-Erfolg in Paris</dc:subject>
    <dc:creator>Jochen Steinkamp &lt;jochen.steinkamp@web.de&gt;</dc:creator>
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    <title>Fast bis in die Nacht </title>
    <description>Am 5. Oktober hatte die Sch&amp;uuml;ler-/innen-Akademie im Oldenburger M&amp;uuml;nsterland zu einer europapolitischen Diskussion in das Katholische Bildungswerk Stapelfeld eingeladen. Der Abend stand unter dem Thema &amp;bdquo;Quo vaids, Europa?&amp;ldquo; und wurde von Adolf Schr&amp;ouml;der, dem ehemaligen Leiter des Zentrums f&amp;uuml;r Europ&amp;auml;ische Integration und Politische Bildung der Universit&amp;auml;t Oldenburg, moderiert. Neben Jochen Steinkamp (CDU, stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands) stand Gerrit Br&amp;uuml;ning (SPD, stellvertretender Vorsitzender der Jungsozialisten in Bezirk Weser-Ems) den Sch&amp;uuml;lern der Gymnasien in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, der Liebfrauenschule Oldenburg und dem C&amp;auml;ciliengymnasium Wilhelmshaven Rede und Antwort. Die anderen Parteien konnten keine Vertreter entsenden. Besonders intensiv wurde &amp;uuml;ber den Lissaboner Vertrag, das Demokratiedefizit in der EU, nationale und europ&amp;auml;ische Subventionspolitik und die Grundrechtecharta der EU gestritten. Je l&amp;auml;nger die Diskussuion lief, desto spannender die diskutierten Themen. H&amp;auml;tte die Veranstaltung nicht um halb Elf ein Ende finden m&amp;uuml;ssen, so einige Teilnehmer, w&amp;auml;re noch bis in die Nacht gesprochen worden. Die beiden Parteivertreter zeigten sich beeindruckt vom detaillierten Wissensstand der Sch&amp;uuml;ler. </description>
    <dc:subject>Fast bis in die Nacht </dc:subject>
    <dc:creator>Jochen Steinkamp &lt;jochen.steinkamp@web.de&gt;</dc:creator>
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    <title>Gewaehlt werden, um das Schicksal zu wenden.</title>
    <description>von Jochen Steinkamp

Zur&amp;uuml;ck zum gedruckten Werk &amp;ndash; auch wenn die politische
Kampagne l&amp;auml;ngst im Internet stattfindet! Die Wahlprogramme
von SPD, GR&amp;Uuml;NEN und der LINKEN im Pdf-Format auf dem
Laptopbildschirm zu sezieren, erschien mir zu steril. Um das
F&amp;uuml;hlen ging es, darum, sie in der Hand halten, sie durchzubl&amp;auml;ttern,
das Papier zu riechen, Wesentliches zu unterstreichen und
Randnotizen anzufertigen. Also rief ich in den Berliner
Parteizentralen an und bat darum, mir ein Parteiprogramm auf
dem Postweg zuzusenden &amp;ndash; wie altmodisch! Doch die bunten
B&amp;uuml;chlein namens &amp;bdquo;Sozial und demokratisch. Anpacken. F&amp;uuml;r
Deutschland&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Der gr&amp;uuml;ne neue Gesellschaftsvertrag. Klima.
Arbeit. Gerechtigkeit. Freiheit.&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Konsequent sozial. F&amp;uuml;r
Demokratie und Frieden&amp;ldquo; lagen zuverl&amp;auml;ssig 24 Stunden sp&amp;auml;ter im
Briefkasten. Die Arbeit am nicht-digitalen, sinnlich erfahrbaren
Objekt konnte also beginnen.</description>
    <dc:subject>Gewaehlt werden, um das Schicksal zu wenden.</dc:subject>
    <dc:creator>Jochen Steinkamp &lt;jochen.steinkamp@web.de&gt;</dc:creator>
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    <title>Gabriels unglaubwuerdiges Lamento</title>
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Er hat &amp;nbsp;die Regierung in Schwierigkeiten gebracht, weil Gauck ebenso ihr Kandidat h&amp;auml;tte sein k&amp;ouml;nnen und viele Sympathien im b&amp;uuml;rgerlichen Lager wecken konnte. &amp;nbsp;Und er brachte die Linkspartei in Bedr&amp;auml;ngnis, weil ihr eine Ablehnung Gaucks als Beweis unter die Nase gerieben werden konnte, die SED-Fortsetzungspartei habe sich noch immer nicht genug von ihren DDR-Verstrickungen gel&amp;ouml;st. Die Sozialdemokraten hoffen so auf die R&amp;uuml;ckkehr verlorener Schafe, &amp;nbsp;Gabriels Lamento ist jedoch l&amp;auml;cherlich und unglaubw&amp;uuml;rdig zugleich. Nicht erst die Bundespr&amp;auml;sidentenwahl hat gezeigt, dass die Linkspartei weiterhin mit SED-Kadern durchsetzt ist und sich vom sinnstiftenden Bild einer &amp;bdquo;besseren DDR&amp;ldquo; partout nicht trennen will. Waren denn wirklich noch Beweise n&amp;ouml;tig? Wussten wir nicht ohnehin schon, dass die DDR f&amp;uuml;r die Linkspartei scheinbar kein Unrechtsstaat war, wie es noch j&amp;uuml;ngst ihre Bundespr&amp;auml;sidentschafts-Kandidatin Lukrezia Jochimsen selbst gesagt hat? Wussten wir nicht ohnehin schon, dass die Linkspartei mit der Stasi-Unterlagenbeh&amp;ouml;rde auf Kriegsfu&amp;szlig; steht, weshalb der nieders&amp;auml;chsische Linken-Chef Dieter Dehm Gauck einen &amp;bdquo;Brunnenvergifter&amp;ldquo; genannt und die Wahl zwischen Wulff und Gauck mit einer Entscheidung zwischen Hitler und Stalin, zwischen Pest und Cholera, verglichen hat?&amp;nbsp;Nat&amp;uuml;rlich war das und ist das bekannt &amp;sbquo; und nat&amp;uuml;rlich wusste und weiss das die SPD, deren Parteivorsitzender Gabriel jetzt so tut, als habe die Linkspartei am vergangegen Mittwoch - immerhin schon 20 Jahre nach dem Fall der Mauer - ihr wahres Gesicht gezeigt. Es war doch mehr als offentsichtlich, dass sich an der Personalie Gauck zeigen w&amp;uuml;rde, wo die Linken wirklich stehen. Aber das ist doch nun wirklich keine neue Erkenntnis! Welches absurde Spiel spielt die SPD eigentlich?&amp;nbsp;Seit Jahren versucht die SPD gerade diese Linkspartei als Koalitionspartner aufzubauen. Seit Jahren wird die Linkspartei Dank der SPD beharrlich durch verschiedene Koalitionsmodelle in Landesregierungen gehieft und erh&amp;auml;lt damit &amp;uuml;ber den Bundesrat immer mehr bundespolitischen Einfluss. Die langfristige Strategie zur Einbindung der SED-Fortsetzungpartei begann bereits 1998 in Sachsen-Anhalt, als SPD-Ministerpr&amp;auml;sident Reinhard H&amp;ouml;ppner seine SPD-Alleinregierung von der damaligen PDS tolerieren liess. Dann folgten ganz offizielle Kooperationen, unter anderem in Berlin, der Stadt von Mauer und Stacheldraht. Hinzu kommen st&amp;auml;ndige W&amp;auml;hlert&amp;auml;uschungen. Andrea Ypsilanti versprach vor der hessischen Landtagswahl 2008, nicht mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten und versuchte es nach der &amp;nbsp;Wahl doch. In Nordrhein-Westfalen wiederholt sich in diesen Tagen das gleiche Spiel. Die nordrhein-westf&amp;auml;lische SPD-Chefin Hannelore Kraft ist schwach geworden und will eine rot-gr&amp;uuml;ne Minderheitsregierung von der Linkspartei tolierieren lassen &amp;ndash; im krassen Gegensatz zu ihren Versprechen vor der Wahl.&amp;nbsp;F&amp;uuml;r die SPD ist die Linkspartei auch auf Bundesebene fr&amp;uuml;her oder sp&amp;auml;ter als Mehrheitsbeschaffer eingeplant, so sehr die SPD-F&amp;uuml;hrung dies auch abstreiten mag. Die SPD ist inkonsequent. Das muss sie &amp;auml;ndern. Entweder zieht sie aus dem Offenbarungseid der Linkspartei in Sachen Gauck ihre Schl&amp;uuml;sse und beendet die Zusammenarbeit mit der Linken &amp;ndash; zuerst in NRW! &amp;ndash; oder sie steht endlich offen dazu, dass sie mit einer solchen Partei nach Belieben Koalitionen schmieden m&amp;ouml;chte, auch auf Bundesebene. Einerseits so zu tun, als sei die Linkspartei nicht regierungsf&amp;auml;hig, oder sich dar&amp;uuml;ber zu beschweren, sie k&amp;ouml;nne sich von den Ungeistern von SED und DDR nicht trennen, aber andererseits st&amp;auml;ndig mit den Linken zu kooperieren, ist nichts anderes als ein falsches Spiel.&amp;nbsp;&amp;Uuml;ber Peter Hintzes &amp;bdquo;Rote Socken&amp;ldquo;-Kampagne wurde viel gelacht. Doch hat sich der Spott inzwischen l&amp;auml;ngst in die Erkenntnis gewandelt, dass im Jahr 2010 die Tr&amp;auml;ger roter Socken tats&amp;auml;chlich l&amp;auml;ngst wieder in etlichen Landtagen, Landesregierungen und im Bundesrat sitzen. Die roten Socken sind beileibe keine niedlichen Sozialromatiker, sondern oft knallharte Verfechter eines gescheiterten politischen Systems, von dem sich einst ein mutiges Volk in einer friedlichen Revolution befreit hat, weil es durch latente Unfreiheit gekennzeichnet war. Den Freiheitsgedanken gegen diese Ideologen zu verteidigen, ist 2010 eine nicht weniger dr&amp;auml;ngende Aufgabe als 1990. Joachim Gauck verk&amp;ouml;rpert die Auseinandersetzung f&amp;uuml;r die Freiheit in seiner ganzen Person. Genau deswegen verachten ihn die Linken.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die SPD muss ihren Umgang mit den Linken noch finden. &amp;nbsp;</description>
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